AKTUELLE PROJEKTE

 

+++Bildung = eine Investion in die Zukunft+++

Gemeinsam mit Human Need Development aus Sanaa und dem fantastischen Adel Hashem starten wir ein weiteres „Schulprojekt“ ...unser Ziel, den Kindern aus Sanaa’s Straßen den Schulstart zu ermöglichen. Wir möchten die Kinder mit einer Schuluniform und einem Schulranzen ausstatten. Die Kosten betragen pro Kind 13 Euro - im Ranzen enthalten, ein Mäppchen mit Stiften, Blöcke, Heftchen und Bücher. Viele der Kinder im Jemen müssen arbeiten um ihre Familie zu unterstützen. So wie der kleine Awàd, er verkauft Kaktussfrüchte, damit verdient er 2-3 Euro am Tag, dieses Geld möchte er sparen, in der Hoffnung, dass er sich in 1,5 Monaten den Schulstart für das kommende Schuljahr finanzieren kann. Wir haben Kontakt mit seiner Familie aufgenommen ...unser Wunsch, Awàds Traum zu ermöglichen, gerne möchten wir die Kosten für das kommende Schuljahr für ihn übernehmen ...


Adel schreibt: Awad is 12 years old child, was selling prickly pears when we met him today in the capital of Yemen, Sanaa. Awad gets about $2-$3 as profits to sell prickly pears per day. Awàd said: "I forced to sell prickly pears because we have recently displaced from Taiz, a Yemeni governorate witnessing clashes between war factions, and my family needs to pay for foods, water and house rent fees." I'm collecting money as well to be able pay for my schooling year which will be soon!"

Mit unserer Kampagne #Bildungkannnichtwarten ruft People4people zur Unterstützung von Kindern auf - die einzige Chance, die diese Kinder haben um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen ist Bildung. Mit diesem Spendenaufruf möchten wir das ermöglichen. 

Jede SPENDE hilft und ermöglicht diesen Kindern den Weg in die Schule und damit den Weg in eine bessere Zukunft.

 

 

+++SCHULE TROTZ KRIEG+++

BILDUNG KANN NICHT WARTEN – die AlNoor Schule geht ins zweite Jahr.


„Die zerstörerischen Folgen von Konflikten bekommen Kinder in der ganzen Region zu spüren“, nicht nur Schulen liegen in Trümmern, sondern auch die Träume und Zukunftsaussichten einer ganzen Generation von Schulkindern.“ Bildung ist entscheidend, um Menschen und Flüchtlingen zu helfen, wieder auf eigenen Füßen stehen und sich selbst eine bessere Zukunft aufbauen zu können.

Bildung = eine Investion in die Zukunft

In Syrien wollen wir auch dieses Jahr Tamer Tamer in der Region Idlib unterstützen, jungen Menschen, die sich den Schulbesuch in Privatschulen nicht leisten könnten, die Möglichkeit geben, sich in 4 Monaten auf das Abschlussexamen vorzubereiten. In der Al Noor Schule, gibt es 6 Klassen, die von 8 bis 10 Lehrer unterrichtet werden. Folgende Fächer werden unterrichtet, Mathematik, Physik, Chemie, Englisch und Hocharabisch. Die 40 jungen Schüler/innen, im Alter von 15-18 Jahren sollen in dieser Zeit gestärkt und gefördert werden. Ziel ist es, dass sie nach dieser Lerneinheit die Möglichkeit haben an einer öffentlichen Schule ihr Examen abzulegen und so die Qualifikation zu erhalten an einer Universität zu studieren. Um dieses Schulprojekt zu realisieren benötigen wir jeden Monat 500 Euro, für eine Zeit von für 4 Monaten.

Mit unserer Kampagne #Bildungkannnichtwarten ruft People4people zur Unterstützung für Kinder im Krieg, auf der Flucht und in Krisengebieten auf.

Kennt ihr eine Schule, die hier eine Schulpartnerschaft übernehmen möchte? Gerne lassen wir euch informations Material zukommen. Aus Partnerschaft entstehen immer wieder vielfältige Aktionen, die den Schulalltag bereichern und einen Blick über den eigenen Tellerrand wagen. Jede SPENDE hilft und ermöglicht diesen 40 Kindern den beruflichen Weg in ihre Zukunft - DANKE!

 

 

+++ 10 Paten für 10 Kinder +++

Spenden die ankommen und leben retten ...

Mit einer Patenschaft für drei Monate, kann man jedes dieser Kinder für 45 Euro satt und glücklich machen. 15 Euro benötigen wir jeden Monat um Kinder vor Hunger zu schützen. Diese 10 Kinder aus dem Jemen gehören zu den ärmsten der Armen ...Kinder deren Familien jeden Tag bemüht sind sie nicht hungrig ins Bett zu schicken ...Kinder die vor Terror geflohen sind und alles zurücklassen mussten, sie leben notdürftig von dem wenigen was geblieben ist. Geflohen vor Bomben und Gefechten. Die anhaltende Gewalt hat die Versorgung mit Nahrung und Wasser nahezu vollständig zusammenbrechen lassen. In vielen Landesteilen hungern die Menschen – sie sind extrem krankheitsanfällig und vor allem den Kindern droht der Tod durch akute Unterernährung. Bitte helft uns gemeinsam mit dem wunderbaren Adel Hashem und HND 10 Kinder für 3 Monate satt und glücklich zu wissen. Eine ganze Generation droht, verloren zu gehen. Diese Kinder benötigen dringend unsere Hilfe durch Spenden.

Ayaa 7 Jahre.
Mohammed 12 Jahre.
Abdullah 12 Jahre.
Nadjah 4 Jahre.
Zaynab 10 Jahre. 
Mohammed Abdullah 12 Jahre.
Adham 2 Jahre.
Ibrahim 13 Jahre.
Mushal 2 Jahre.
Ahmed 5 Jahre. 

FÜR KINDER IM JEMEN ZÄHLT JEDE SPENDE!

 


+++ Dringend benötigte OPs im Jemen +++

Wir lassen euch nicht im Stich ...

• Rashid unser Sorgenkind mausert sich zum Überflieger. Seine Wundversorgung und die damit verbundene Operation verläuft so positiv, laut Aussage der Ärzte kann nächste Woche mit der großen und lebensnotwendigen Tumor Entfernung begonnen werden.

• der 6 jährige Shihab hatte einen schweren Unfall, sein Arm musste mit Schrauben an einem Drahtgestell fixiert werden. Seinen Eltern fehlte das Geld diese Fixierung wieder entfernen zu lassen. Durch die Verwachsung litt Shihab an Schmerzen, eine Sepsis konnte nicht mehr ausgeschlossen werden. Kurz entschlossen haben wir die Kosten für die nötige Operation übernommen und die damit verbundene Entfernung der Fixierung, durch eine Hauttransplantation konnte die Wunde verschlossen werden. Shihab kann jetzt wieder unbeschwert spielen und lachen.

• Mohammed ist zwei Jahre alt. Er wurde mit der sogenannten Hirschsprung-Krankheit geboren (Morbus Hirschsprung), dabei handelt es sich um eine angeborene Erkrankung des Dickdarms, er musste mit einem künstlichen Darmausgang leben. Durch einen operativen Eingriff konnte der Betroffene Darmabschnitt entfernt werden. Wir haben einen Großteil der Behandlungskosten übernommen. Mohammed kann jetzt unbeschwert ins Leben starten.

• der 12 jährige NasrAllah schickt heute, nach seiner Operation liebe und freudige Grüße ...er sagt: "der Eingriff ist gut verlaufen, er müsse nun keine Windeln mehr tragen". NasrAllah litt seit seiner Geburt an Inkontinenz, er hatte ein Loch im Harnleiter. Bei dem heutigen Eingriff konnte ihm geholfen werden. Auch hier haben wir die Kosten für den Eingriff sehr gerne übernommen. 

Die gesamten Behandlungskosten wurden zum Großteil von uns vorfinanziert. Wir senden ein Herzliches DANKESCHÖN an ALLE die sich in Form einer Spende beteiligen.



+++ jede Mahlzeit macht einen Bauch satt +++

Dramatische Lage im Jemen: "Stilles Sterben ohne Ausweg."

Jemen ist momentan einer der schlimmsten Orte auf der Welt, um ein Kind zu sein". Die anhaltenden Konflikte haben mittlerweile dazu geführt, dass nahezu jedes einzelne Kind im Land dringend humanitäre Hilfe benötigt. Gemeinsam mit Adel Hashem von der großartigen Hilfsorganisation HND aus Sanaa starten wir eine Lebensmittelpaket Aktion. Mit 14 gespendeten Euro stellen wir ein Lebensmittelpaket mit folgenden Lebensmittel zusammen: 5 kg Reis // 1 Karton Milch (46 Stück) // 30 Eier // 1 Karton Käse (24 Stücken). Diese Lebensmittel werden an die aller ärmsten Familien in Sanaa verteilt, die von HND betreut werden. 

Dank Eurer unermüdlichen Unterstützung konnten wir mit der Verteilung von den Lebensmittelpaketen beginnen. 22 Familien werden durch unsere Partnerorganisation aus Sanaa //Human Needs Development mit Lebensmitteln versorgt.

•Hier ein paar traurige Fakten zur Lage im Jemen.

Viele Kinder gehen hungrig zu Bett, aktuell gibt es anderthalb Millionen Kinder im Land, die unterernährt sind.

•Wir erleben im Jemen eine akute Hungersnot. Hunderttausende sind vom Tod bedroht. Fast 80 Prozent der 28 Millionen Einwohner Jemens brauchen Hilfe.

•Im Jemen herrscht die größte Hungerkrise weltweit, es ist tatsächlich die schlimmste Krise, die wir derzeit auf der Welt haben. Und es ist sehr schwer, damit umzugehen. 8,4 Millionen Menschen sind komplett abhängig von einer "Lebensmittelhilfe".

Wir hören nicht auf - die Lebensmittelpaket Aktion geht weiter - DANKE im Namen der Kinder und Familien die wir DANK eurer Spenden versorgen konnten.



 

+++Lebnsmittelpakete für Notleidende in syrien+++

Bitte helft uns weiterhin bei der Versorgung der Menschen, Familien und Kindern rund um das Kriegsgebiet in Aleppo und Idlib. 15 Euro kostet ein solches Lebensmittelpaket, jedes Paket ist mit dem gefüllt was eine Familie als Basis zum überleben braucht. Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich für das, was man liebt.

Erich Fromm (1900-80) 

Ich liebe das Leben und die Menschen, die mich damit verbinden. 

Ein paar Fakten die unmittelbar damit verbunden sind 

• Die Hilfsorganisation Save the Children sieht in ihrem neuesten Report "Die Gesichter der Ausgrenzung" zur Lage von Minderjährigen weltweit die Kindheit von 1,2 Milliarden Kindern in Gefahr - die größte Gefahr geht dabei nicht von Kämpfen aus. In Afghanistan geht fast jedes zweite Kind nicht zur Schule, genauso viele sind mangelernährt, und knapp 30 Prozent der Bevölkerung von 5 bis 17 Jahren müssen arbeiten. Demnach sind der Jemen, Afghanistan und Syrien für Kinder einer der gefährlichsten Orte der Welt. Es sterben 1,5 Prozent der Kinder in Krisengebieten in direktem Zusammenhang mit bewaffneten Auseinandersetzungen. Haupt Todesursache ist die fehlende Infrastruktur, die nicht vorhandenen Krankenhäuser, die Mangelernährung und die schnelle Verbreitung von Krankheiten.

 


+++ Wiederaufbau von Häusern und Wohnungen +++

Gibt es sieben Jahre nach Ausbruch des Bürgerkrieges noch Hoffnung auf Frieden?

Die Hoffnung stirbt zuletzt ...

Die Menschen brauchen Frieden und Stabilität, und die Kinder eine Kindheit, in der sie die Sicherheit und Wärme und ein Zuhauses haben ...jeder Neubeginn ist ein Anfang. Viele Wohnhäuser und Gebäude sind zerstört oder schwer beschädigt. Notdürftig untergebracht leben viele Menschen in Zelten oder Ruine, inmitten einer Trümmerlandschaft und warten. Warten auf Hilfe. Denn sie haben alles verloren. In Idlib und Aleppo haben wir mit Helfern vor Ort angefangen Häuser und Gebäude wieder in stand zu setzen. Wasserleitungen und Elektrizität werden repariert, Türen und Fenster angefertigt und eingesetzt. Wände werden verputzt. Waschbecken und Wassertanks werden installiert. Waschmaschinen, Gasherde und Kühlschränke werden gekauft und angeschlossen. Teppich und Matratzen werden verlegt. Daher unsere BITTE um Unterstützung bei diesem ambitionierten Projekt.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

HERMANN HESSE




 +++ Lebensmittelpakete und Feuerholz für Familien in Idlib und Ost-Ghouta +++

Zivilisten als Spielball der Kriegsparteien. Das gezielte Aushungern von Zivilisten als Methode der Kriegsführung ist eine klare Verletzung des humanitären Völkerrechts. In Ost-Ghouta leben Kinder, die den Frieden nie erlebt haben. Leben Mütter und Familien, die am Konflikt keine Schuld tragen, nie Partei ergriffen haben, die in eine Situation hineingezogen wurden, die lebensunwürdig ist. Es sterben Säuglinge, bevor sie überhaupt in der Lage waren, zu begreifen, in welche Situation sie hinein geboren wurden. 

Unser Ziel, das Leben von Menschen in Not zu verbessern – sofort und dauerhaft. Dank Hassan und Tamer gelingt die Versorgung der Menschen in Duma und Idlib mit Lebensmittelpaketen und Feuerholz. Ohne euch wäre das nicht möglich.



+++ 150 WAISEN IN SYRIEN BRAUCHEN DRINGEND UNSERE HILFE +++

Der Krieg macht Kinder zu menschlichem Treibgut.

In Syrien gibt es angesichts des Bürgerkriegs keinen sicheren Ort für Kinder. Städte wie Aleppo liegen in Trümmern. Gezielte Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser verbreiten Angst und Schrecken. Die Kinder aus Syrien kennen nichts anderes als Vertreibung, Gewalt und Tod. Aus Idlib kommt der Hilferuf von 150 Waisenkinder die in dieser Region wohnen. Die Waisenkinder benötigen dringend Hilfe und Unterstützung, schnell und langfristig. Die Situation ist dramatisch, die Eltern dieser Kinder haben entweder im Krieg ihr Leben gelassen, oder sind verschollen, die Kinder sind brutaler Ausbeutung, systematischem Missbrauch und Gewalt ausgeliefert. Viele Kinder haben Angst, sind traumatisiert von den Geräuschen der Bomben und den Schießereien. Gemeinsam mit Ali einem NGOler aus der Region wollen wir die Kinder unterstützen, es fehlt an allem. Die Kinder müssen dringend mit Lebensmitteln und wetterfester Kleidung versorgt und ausgestattet werden. Ein Teil der Kinder ernährt sie sich von Pflanzen, Blättern und von allem was sie finden können. Die Kinder sind zwischen den Fronten gefangen - unser Ziel, die Waisenkinder an einen Ort zu bringen, der sicher ist, wir sind im Kontakt mit einem Flüchtlingskamp in dem die Kinder Zuflucht finden könnten. Mit den Waisenkindern sollen auch die Verwandten evakuiert werden, bei denen ein Teil von ihnen lebt. Insgesamt müssen  2000 Menschen evakuiert werden, das ist ein großer Schritt und ein großes Vorhaben. Ali hat alle Daten und Dokumente zusammen, damit wir einen besseren Überblick bekommen. Die Herausforderung ist groß, aber Aufgeben ist für uns keine Option. Auch wenn wir nicht in der Lage sind, den Kriege zu beenden – können wir alle etwas tun, damit diese Kinder Hilfe in form von Nahrung und Kleidung erhalten und besser vor Gewalt geschützt werden. 

Wir lassen die Mädchen und Jungen nicht im Stich. Bitte schenkt den betroffenen Waisenkindern mit Eurer Spende die Hoffnung auf ein besseres Leben. Wir danken Euch von Herzen ...auch im Namen der Kinder. 

www.betterplace.org/p59653



+++ drei Erfolgsgeschichten +++

Farhad ist nach 1,5 Jahren Flucht endlich bei seinen Eltern und Geschwistern in Deutschland angekommen. Farhad ist 12 Jahre er kommt aus Afghanistan und ist auf der Flucht im Iran verloren gegangen. Eine lange und traurige Geschichte. Nach über einem Jahr Todesangst und sich verstecken müssen, weil Farhads Familie in Afghanistan verfolgt und bedroht wird, konnte ich eine Gemeinde in Neu Delhi finden die Farhad aufgenommen hat. Durch das unglaublich Engagement der Gastfamilie in Neu Delhi und dem großartigen Einsatz eines ehrenamtlichen Betreuers in Deutschland hat Farhad innerhalb von 6 Wochen sein Visa bekommen und konnte glücklich und erleichtert zu seiner Familie nach Deutschland ausreisen ❤️
•---•---•---•---•---•---•---•---•---•---•---•
Gresa kommt aus dem Kosovo, sie ist 15 Jahre und hat Schilddrüsenkrebs. Der Kinderschutzbund hat uns angesprochen ob wir für die lebensrettende Radiojodtherapie 8000 Euro sammeln können, die in der Frankfurt Uniklinik durchgeführt werden soll. Spontan habe ich zugesagt, allerdings haben wir eine so große Summe für einen medizinischen Eingriff noch nie sammeln müssen. Ich habe diverse Stiftung angeschrieben, nach vielen Absagen hat mich heute die Zusage von ein Herz für Kinder erreicht. Sie übernehmen die Kosten für diese Therapie. Wir alle sind sehr erleichtert ❤️
•---•---•---•---•---•---•---•---•---•---•---•
Mohammed ist Klassenbester. Mohammed startet durch, seitdem er die Schule besucht, hat er neue Lebensfreude sagt sein Onkel. Er hat seine Traurigkeit über den Verlust seines rechten Armes verloren, der nach einem Unfall amputiert werden musste. Nach diesem tragischen Vorfall haben wir uns entschlossen Mohammed und seiner Schwester den Besuch der Schule zu finanzieren. Die Geschwister sind Analphabeten, ihre Zukunft sah mehr als düster aus. Die Familie sendet ihren DANK an alle Unterstützer ❤️
•---•---•---•---•---•---•---•---•---•---•---•
Für weitere Erfolgsgeschichten sind wir auf Unterstützung angewiesen, wir sagen DANKE an alle ❤️ Menschen - denn jeder Cent hilft.



+++ Conaction Conference 2.–3.Oktober, Berlin +++

Im Fokus standen die Koordination und der Austausch von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer*innen aus Deutschland, Griechenland, und der Türkei um, unter anderem, würdigere Bedingungen für geflüchtete Menschen an den europäischen Außengrenzen zu schaffen.

Seit 2015 haben mehr als eine Million Menschen ihr Leben über das Mittelmeer zu den Küsten Griechenlands und der Türkei riskiert. Gegenwärtig sind in Griechenland noch immer mehr als 60.000 Flüchtlinge gestrandet und mehr als drei Millionen in der Türkei. Von Anfang an hat die europäische Zivilgesellschaft Anteilnahme gezeigt und sich organisiert, um zu helfen. Viele weigern sich nach wie vor tatenlos zuzusehen und verdienen es, gehört zu werden.

Auf der ConAction Konferenz sind Vertreter*innen von mehr als 25 internationalen ehrenamtlichen Flüchtlingshilfsorganisationen aus Griechenland, der Türkei und Deutschland in Berlin zusammengekommen. Die Konferenz hat Akteur*innen, die vor Ort humanitäre Hilfe leisten, eine Plattform geben, um im Austausch mit deutschen Hilfsinitiativen gemeinsame politische Ziele sowie konkrete Forderungen zu entwickeln. Wir, das Team von #people4people waren im Bereich Individual Case Work eingeteilt und konnten hier u.a. unsere Erfahrungen weitergeben und austauschen.

... einen ganz großen DANK an das tolle Team von #ConAction - allen voran Dagmar Albrecht



+++ Lichtblick +++

Lichtblick?! Mohammed kommt aus dem Jemen, er ist 9 Jahre alt, sein persönlicher Lichtblick - endlich die Schule besuchen können. Mohammed ist Analphabet, bei einem schweren Unfall hat er seinen rechten Arm verloren. Über Interplast haben wir eine Einladung nach Deutschland bekommen, mit Zusage der Kostenübernahme. Leider hat die Ausreise nach Deutschland nicht geklappt, die OP konnte dann aber glücklicherweise im Jemen durchgeführt werden. Gemeinsam mit Adel von Human Needs Development-NDN haben wir überlegt, was wir für die Zukunft von Mohammed machen können. Schnell stand fest: Mohammed und seine 12 jährige Schwester müssen zur Schule gehen. Die Mutter ist ebenfalls Analphabetin, der Vater (im Jemen der Versorger) ist verstorben. Wir von People4people möchten die Kinder auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten, aber leider ist unsere Vereinskasse meistens leer. 306 Euro sind im Oktober fällig (für Bücher, Schuluniform, Essen, Transport), in den folge Monaten dann 145 Euro. Was wir suchen: Paten und Unterstützer für diesen LICHTBLICK. Jeder Cent hilft … auch einmalige Unterstützung. Unser Vereinskonto ist im Entstehen. Quittungen können ausgestellt werden. Bis dahin bitten wir EUCH, Spenden auf folgendes Konto zu überweisen.
HERZLICHEN ❤️❤️DANK an ALLE ♥️MENSCHEN.

Paypal: info@annademisch.de

Oder:
Peopel4people e.V.
Skatbank
IBAN: DE09 8306 5408 0004 0327 56
BIC: GENODEF1SLR


+++Update+++

Mohammed und seine Schwester sind eingeschult. Das war ein bedeutsamer Tag, entsprechend groß war die Aufregung der beiden Geschwister. Nachdem wir feststellen mussten, dass Mohammed auf seinem Einschulungsfoto keine Schuhe trägt, haben wir noch was draufgelegt um die Kinder mit warmer Kleidung auszustatten. Täglich bringt sie ein Bus zur Schule, dort erhalten sie neben dem Unterricht auch eine warme Mahlzeit. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

  • IMG_2253
    IMG_2253
  • IMG_2254
    IMG_2254
  • IMG_2255
    IMG_2255
  • IMG_2256
    IMG_2256


+++Update+++

Lichtblick - Mohammed ist ein fantastischer Schüler, sein Halbjahreszeugnis glänzt mit besten Noten. Mohammed tankt Selbstbewusstsein und blüht auf. Vor einem halben Jahr konnte er weder lesen, schreiben noch rechnen. Das Trauma über den verloren Arm ist laut seiner Familie überwunden, sie sind sehr dankbar und glücklich. Seine Schwester Azizah ist weniger engagiert, geht aber jeden Tag gerne in die Schule, hat dort viele Freundschaften geschlossen und ist bemüht besser zu werden.



+++ Familiennachzug eine bittere Pille +++

Die Eltern sind willkommen, die kleinen Geschwister nicht ... das ist die „neue Masche“, so will man sich Flüchtlinge im Rahmen der Familienzusammenführung vom Hals halten. Die Eltern bekommen ein Visa und die damit verbundene Einreiseerlaubnis für Deutschland, die minderjährigen Geschwister nicht. Was für ein Dilemma - oder eher: Was für eine Katastrophe! Der endgültige Zerriss von Familien.

Kinder im Krieg zurücklassen?! UNFASSBAR  ... und wir haben das schon hautnah – bei zwei Fällen, die wir betreuen – erlebt:  Der 14-jährige Mohammad und die 16-jährige Ragad sind in Syrien zurückgeblieben, die Mutter ist zu ihrem minderjährigen Sohn nach Deutschland gereist. Besonders zynisch, für Ragad haben wir eine Remonstration eingelegt, mit der Bitte um ein Visa. Ragad hat außer ihrer Mutter keine Verwandten mehr in Syrien, die sich um sie kümmern könnten, ein sogenannter A-Typischer Fall. Wir haben über 10 Wochen mit Ministerien, Staatssekretären, Rechtsanwälten und Ämtern verhandelt und geschrieben. Es gab eine Hoffnung – bis vor zwei Wochen ... als uns  die erneute Ablehnung der Visa-Zusage für Ragad getroffen hat wie ein Schlag. Begründung der Deutschen Botschaft im Libanon: Ragad hätte einen volljährigen Bruder in Aleppo, der könne sich dem Mädchen annehmen. Fakten bleiben dabei unberücksichtigt, der Bruder ist nicht gewillt sich um seine 16jährige Schwester zu kümmern und wie kommt das Mädchen vom Süden des Landes unbeschadet nach Aleppo? Alle Bemühungen waren umsonst. Die Mutter von Ragad und die Eltern von Mohammad sind in Deutschland eingereist und hoffen ihre Kinder „schnell“ nachholen zu können. Das geht allerdings nur, wenn die Kinder es schaffen in den Libanon zu fliehen und dort das rettende Visa bekommen. Traurig – dass die Schutzlosigkeit von Kindern kalkuliert eingesetzt wird. Eine Vorgehensweise die für uns deutlich ein Tabu bricht. Menschen willentlich einem solchen Dilemma aussetzen, gehört angeprangert. Wir sagen dazu entschieden NEIN und hoffen auf eine Öffentlichkeit, die sich diesem NEIN anschließt ... wie auch schon in der Vergangenheit sind wir die verantwortlichen „Schreiber“ und Gestalter unserer gegenwärtigen Geschichte. Öffnet die Grenzen nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen – damit kein Herz und keine Seele in den Mühlen der Unmenschlichkeit zerrieben wird. Auf dem Spiel steht nicht nur eine gerechtere Zukunft, sondern vor allem das Leben der Menschen, die  vor Krieg, Terror, Unterdrückung und Armut fliehen.


+++ NARIN +++

Eine lange Odyssee mit einem tollen Happy End! 

Wir haben Narin und ihre Familie im Flüchtlingscamp in Idomeni kennengelernt, ihr Sohn lebt in Deutschland in einem Kinderheim und inzwischen hatten sie sich seit über 2 Jahren nicht mehr gesehen. Der Grund: Narin, ihr Mann und der kleine Bruder saßen immer noch in Nordgriechenland fest :-( Von Tag zu Tag wurden sie verzweifelter: „Wir sind verloren, wirklich! Dann hat Deutschland endlich zugestimmt, dass die Familie hinterherkommen darf! Nochmal 6 Monate warten, bis Griechenland die Familie endlich in den Flieger setzt, in den Flieger nach Berlin. Von da aus sollen sie es irgendwie nach Kiel schaffen und sich dort melden. Nicht mit uns: Wir holen die Familie natürlich persönlich ab! Und natürlich fahren wir als allererstes ins Kinderheim zu Karins Sohn !! Dieser Service war uns ein Vergnügen und die große Freude von der – endlich wieder kompletten – Familie hat uns für den Aufwand 1000fach  entschädigt :-) WE LOVE YOU!!


+++ Ibrahim und „das Camp der Schande“ +++

Ibrahims Geschichte hat es bis in die Deutsche Presse geschafft. Die Bildzeitung titelt: „Dieses Baby wurde angeblich in Idomeni geboren.“

Ibrahim und Familie

Ende 2016 hat Ibrahim dann Kontakt zu unserem Verein aufgenommen: Er, seine Frau und die 5 Kinder saßen immer noch in Griechenland – irgendwo in der Nähe der Mazedonischen Grenze – fest. Trotz aller Bemühungen ist er keinen Schritt weiter gekommen, der Asylantrag für Lettland wurde abgelehnt und dann – als wäre die Situation nicht schon schlimm genug – wurden der Familie auch noch alle Pässe geklaut. Das war das AUS für alle weiteren Schritte. Nachdem Ibrahim uns geschrieben hat, haben wir uns entschieden, der Familie das Geld für die Dokumente zukommen zu lassen und uns dem Fall anzunehmen. Wir stehen im Kontakt mit Politikern und Behörden, um dieser Familie hoffentlich bald eine positive Nachricht zu überbringen.


+++ Zwei schwerverletzte Kinder +++

Projektil im Bein

Mohammed wurde in Syrien angeschossen und das Projektil steckt noch immer in seinem Bein. Die Ärzte in Syrien befürchten, dass die Kugel, die nah am Nerv steckt, eine Lähmung auslöst. In Syrien gibt es aber keine Möglichkeit den Jungen adäquat zu behandeln. Wie versuchen eine Lösung im Libanon zu finden, um den Jungen dort operieren und versorgen zu lassen.


+++Update+++ 

mit viel Überzeugungsarbeit ist es uns gelungen die Orienthelfer zu gewinnen. Ein Ärzteteam setzt sich mit den Eltern von Mohammed in Verbindung. Das Ziel ist eine OP im Libanon. Wir hoffen auf eine baldige Lösung.

Kleinkind mit schwersten Verbrennungen

Wir kümmern uns zusammen mit anderen Helfern um ein Kleinkind, das in Syrien schwerste Verbrennungen erlitten hat. Die Eltern wollten das Zelt mit Kerosin beheizen, wobei ein Brand entfacht ist, bei dem die Mutter und sein Bruder ums Leben gekommen sind. Hier stehen wir in engem Kontakt mit einem Brandverletzten-Zentrum in Deutschland und versuchen außerdem unsere politischen Kontakte zu aktivieren, um dem Jungen hier in Deutschland mit den benötigen OPs zu helfen.


+++Update+++

für Baraa und seinen Vater haben wir heute bei der zuständigen Stelle der Bundesregierung, alle Dokumente und Medicalreports eingereicht und um ein humanitäres Visum gebeten. Baraa benötigt dringend OPs. Seine Hände und Füsse haben sich durch die Hitze des Kerosins zu „Klumpen“ verformt, auch sein Gesicht ist schwer betroffen, er kann seine Augenlieder nicht mehr schliessen. In Deutschland kann man ihm mit entsprechenden OPs zu mehr Lebensqualität verhelfen. Hier stehen wir in Verbindung mit dem Verbrennungszentrum in Deutschland. http://www.verbrennungsmedizin.de/zentren.php 

...wir drücken die Daumen.


+++Update+++

Baraa hat eine OP Zusage für die Türkei ...

Mittlerweile konnte der Vater eine Behandlung für den Kleinen in Ankara erreichen. Nur die Reisen dorthin und, dass sein Papa durch die Begleitung des Kleinen nicht arbeiten kann, kosten viel Geld, das jetzt aufgebraucht ist. Sie haben noch rund 90 Euro. Sie wissen nicht, wovon sie nächsten Monat leben werden und schon gar nicht, wie sie die Reisen zu den Operationen nach Ankara bezahlen sollen. Die kleine Hilfsorganisation World Care Foundation (WCF) besucht die Familie regelmässig und ohne das Engagement von Akeel Umar (thank you Akeel, thank you WCF) von WCF wäre auch hier nicht viel möglich gewesen. Um OP zu ermöglichen werden weitere Spenden benötigt. Es fehlt das Geld für die Reise nach Ankara.



+++ Abed unser Held +++

Abed kämpft tapfer weiter ...

Er besucht wieder die Schule und lernt fleißig Deutsch. Wir haben einen bunten und erlebnissreichen Sommer verbracht. Für Abed stand eines fest  ... er möchte auf dem Main Tretboot fahren. Aus dem Tretboot wurde dann ein Motorboot und ein aufregender Nachmittag mit drei wilden Jungs. Auf der Lochmühle wurde keine Gelegenheit ausgelassen alles auszuprobieren ... mutig musste jede Achterbahn getestet werden. Vor zwei Wochen ging dann Abeds Herzenswunsch in Erfüllung ... er hat in Dortmund seinen Herzensmensch getroffen – Cristiano Ronaldo ... ein wirklich GROSSER und unvergessener Moment. Mainlichtblick hat das Treffen ermöglicht - DANKE!!



... wie schön dass du in unsere Herzen ❤️ geflogen bist • auf das viele Winde Blüten tragen • KRAFT und LIEBE für dein neues Lebensjahr.

 


people4people


Geschaffte Projekte


+++ tapferer kleiner Kämpfer - Abeds Kampf gegen den Knochenkrebs +++

Abed

Abed hat in Beirut sein Visum erhalten, bis hier war es ein langer Weg: Nach einer ersten Behandlung im Libanon 2015, ist der Krebs leider wiedergekommen, den Eltern fehlt das Geld für einen erneuten Krankenhausaufenthalt. Der Kampf ums Visum hat uns 6 Monate gekostet! Jetzt ist es da: Aber der 12jährige Abed darf sich – skandalöser Weise – nur alleine auf den Weg machen. Nach einem langen und traurigen Telefonat mit der aufgelösten Mutter von Abed ist die Entscheidung gefallen: Sie und ihr Mann haben sich für den rettenden Anker Deutschland entschieden! … nicht wissend ob sie ihren Sohn je wieder sehen werden: Ob Abed den Knochenkrebs überlebt und ob die Eltern jemals zu ihrem Kind nach Deutschland können steht beides in den Sternen … es ist ungeheuerlich, dass wir kein Visa für die Eltern bekommen haben! Nachdem Abed in den frühen Morgenstunden gelandet ist (die Flugkosten in Höhe von 450 Euro konnten wir dank Eurer Spenden übernehmen) konnten wir ihm über die Notaufnahme ein Zimmer in der Kinderonkologie sichern.

... ein kleiner tapferer Kerl – er verdient unsern höchsten Respekt. Glücklicherweise hat Abed zwei Brüder in Chemnitz, und einer von ihnen hat sich direkt auf den Weg nach Frankfurt gemacht, um seinem kleinen Bruder beizustehen. Und dann wird auch noch unsere Hartnäckigkeit belohnt (YIPPIEHHHHH!!!): Abed der kleine krebskranken Junge wird in Kürze seine Eltern und seine Geschwister in die Arme nehmen! Diese Woche kam die Mail mit dem positiven Aufnahmebescheid für die restliche Familie! Dafür hat es viele Mails und Telefonate gebraucht, aber auch großes Glück die richtigen Fäden in die Hand zu bekommen. Es war eine lange Strecke bergauf und wir danken allen Beteiligten von Herzen!! DANKE!!

Die Ärzte planen jetzt den Therapieplan für seine Behandlung. Es wird für ihn ein langer und sehr anstrengender Weg, den kann er jetzt mit seinen Eltern gehen, bis sie hier sind ist er bei uns. Abed ist ein hervorragender Koch, es wird ordentlich mit Kreuzkümmel gewürzt. Er ist ein phantastischer Hundedompteur, ein unermüdlicher, tapferer kleiner Kämpfer.

Abed und Familie

Ein kleines Happy End: DANKE an alle, die diesen großen Schritt ermöglicht haben. Dank eurer Spenden konnte die Familie von Abed aus dem Libanon ausreisen. Gestern sind sie am Frankfurt Flughafen gelandet. Sehr bewegt und sehr glücklich konnten sie sich am gestrigen Morgen in die Arme nehmen. Einen Teil von Abeds Geschichte habt ihr mitgeschrieben.

Und Abed, eines versprechen wir Dir … wir fahren weiter bergauf mit Dir, alles andere wird nicht akzeptiert, dafür haben wir schon zu viele Etappen geschafft.

+++Update+++

für Abed und seine Familie konnten wir eine weitere Wohnung finden. Was für ein Glück liegt sie nah an den Schulen der Kinder. Abed und Hasan sprechen bereits fast fließend Deutsch und haben sie toll integrieren können. Abed ist aktuell in der Uniklinik und muss sich einer OP an der Lunge unterziehen. Hier heißt es weiter, DU bist und bleibst unser "kleiner - großer Held". Da draußen ist jemand der passt auf DICH auf und hält seine Hand über DICH. Das versprechen WIR DIR!!!


+++ Kampf mit der Ausländerbehörde in Mettmann +++

Von der ungeheuerlichen Willkür der Ausländerbehörde in Mettmann in Nordrhein-Westfalen, unserem langen Kampf für Gerechtigkeit und einem positiven Ende mit Jubelschrei auf allen Seiten … außer in Mettmann ;-)

Die unglaubliche Geschichte beginnt im September 2015, als die  siebenjährige Lana mit ihrem Onkel aus Syrien, über Griechenland, nach Mettmann in Deutschland flieht. Ihre Eltern und Geschwister können sich kurze Zeit später auch auf den Weg machen, bleiben aber in Griechenland hängen – sie schaffen es nicht rechtzeitig vor der Schließung der Mazedonischen Grenze nach Deutschland. Sie sind verzweifelt! Und sie tun alles, um ihre kleine Tochter so schnell wie möglich wieder in die Arme zu schließen. Sie tun Alles und vor allem tun sie genau das Richtige: Dank großartigen Helfern in Griechenland weiß die Familie, was der schnellste Weg ist, um ihr Kind wiederzusehen: Sie beantragen „Familienzusammenführung“ und weil Lana minderjährig ist, dürfte es ab jetzt noch circa eine Woche dauern, bis die zuständige Ausländerbehörde in Mettmann die Unterlagen geprüft hat und die Familie hinterherkommen kann.

Aber in Mettmann passiert wochenlang nichts. Wir erfahren von der NGO in Griechenland von dem Fall und schalten uns ein, schreiben Emails und versuchen über Telefonate herauszufinden, warum nichts passiert. Aber Mettmann stellt auf stur, alle Anfragen bleiben unbeantwortet. Es gehen Monate ins Land, immer noch passiert nichts. Unsere Fassungslosigkeit hat Anfang März ihren Höhepunkt erreicht, wir rufen bei der Pressestelle in Mettmann an und drohen Fernseh- und Radiobeiträge über diesen Fall zu machen! Aber Mettmann bleibt hart! O-Ton der Pressefrau in Mettmann: „Da ist die Familie ja selber schuld, wenn sie ihre Tochter alleine losschickt, wir müssen die nicht aufnehmen, wir können das Kind ja auch nach Griechenland zurückschicken!“ Parallel dazu bekommen wir Unterstützung auf politischer Ebene und damit ist der Druck auf Mettmann groß genug: Die Familie von Lana erhält die erlösende Nachricht, dass sie in einer Woche ihre Visa zur Einreise nach Deutschland in der deutschen Botschaft in Athen abholen kann.

Alle sind überglücklich, dass sie sich nach über zwei Jahren Trennung endlich wieder in die Arme schließen und gemeinsam das „neue“ Geschwisterchen begrüßen können – die Mama ist nämlich hochschwanger! <3 <3 <3 Die Familie schreibt:

Veria, 10.03.2017

Liebe nette Menschen,
wir möchten Euch sehr herzlich dafür danken, dass Ihr euch so für unsere Familienzusammenführung eingesetzt habt. Heute hat uns die Botschaft Athen angerufen und mitgeteilt, dass wir die Visa am Montag abholen können. Das bedeutet, dass wir schon ganz bald, endlich, nach so langer Zeit unsere Tochter Lana wiedersehen und wieder eine richtige Familie sein können. Unser Glück ist unermesslich!
Danke! Shukran!



+++ Der kleine Jasse erleidet Brandverletzungen 3. Grades +++

Nachdem das medienwirksame Camp in Idomeni geschlossen wurde, wurden die Geflüchteten auf die sogenannten offiziellen Camps verteilt. Camps, in denen die Menschen wieder in Zelten hausen – auf dem harten Boden von leer stehenden Fabrikhallen, ohne ausreichende Nahrung, ohne Strom und ohne warmes Wasser. Die Katastrophen sind vorprogrammiert und lassen nicht lange auf sich warten:

Jasse erleidet Brandverletzungen 3. Grades

Um seine Kinder vor der Moskitoplage zu schützen, die den Geflüchteten in den Zeltlagern – dank Hitze, Schweiß und stehenden Gewässern – das Leben zur Hölle machen, will Jasses Vater sie waschen. Er leiht sich einen Campingkocher und stellt einen großen Topf mit Wasser drauf. Als das Wasser kocht, stößt sein vierjähriger Sohn Jasse gegen den Topf, das kochende Wasser fließt über seinen kleinen Körper und verbrennt einen Großteil seines Rückens und der Beine – Verbrennungen dritten Grades! Jasse schreit vor Schmerzen und kommt in ein Krankenhaus nach Thessaloniki, wo die Familie die niederschmetternde Diagnose bekommt: die Verbrennungen am Bein sind so stark, dass eine Transplantation notwendig ist. Aber – weil Jasse ein Flüchtling ist – wird er zwar notdürftig behandelt, soll dann aber schon nach einer Woche zurück ins Camp gesteckt werden: Tausende von Menschen, nur sechs Dixi Toiletten, kein fließend warmes Wasser und Infektionskrankheiten.

Sein Leben steht auf dem Spiel, sollten sich die Wunden infizieren. Die Familie braucht dringend eine saubere Unterkunft in Thessaloniki, solange bis die Wunden des kleinen Mannes abgeheilt sind.

Happy End: Dank der vielen Spenden haben wir für die Familie tatsächlich ein Hotelzimmer buchen können, in dem sich Jasse zwei weitere Wochen erholen kann. Außerdem finden wir einen Arzt, der sich in der Zeit um die Versorgung der Wunden kümmert. Und dann – nach vielen Telefonaten und noch mehr Rückschlägen – endlich die wunderbare Nachricht: Dr. Borsche und das fantastische Team von Interplast erklären sich bereit, Jasse – kostenlos – in Bad Kreuznach zu behandeln. Dank des Einsatzes von der Politikerin Frau Annette Groth konnte die deutsche Botschaft in Athen kontaktiert werden. Woraufhin in weiteren Schritten der  Relocation nach Deutschland zugestimmt wurde. Zwei Monate später konnten wir die Familie in Frankfurt in Empfang nehmen! Inzwischen hat die Familie eine kleine Wohnung, Jasses Rücken geht es wieder gut und die Familie darf sogar hier bleiben! KLASSE JASSE!

(Jasse – Name geändert)


+++ EIN NEUES AUGE FÜR EIZEDEEN +++

Glasauge

Eizedeen hat durch einen Granatsplitter in Syrien sein linkes Auge verloren. Durch Recherchen und Telefonaten konnten wir das Unternehmen F.A.D. Müller Söhne OHG aus Wiesbaden überzeugen und gewinnen. Sie haben zum Selbstkostenpreis für Eizzedin ein neues Glasauge hergestellt. Danke an die Spender, die unserem Spendenaufruf gefolgt sind und herzlichen Dank an das wunderbare Unternehmen der Familie Müller aus Wiesbaden. Inzwischen gehört Eizedeen als Dolmetscher fest zu unserem Team von people4people: Bei all den komplizierten Fällen ist er zu jeder Tages und Nachtzeit bereit in den verschiedenen Chats für uns zu übersetzen und er ist ein wichtiger Vermittler zwischen den Sprachen und Kulturen.


+++ Ein neues Leben für eine Obdachlose Familie aus Syrien +++

Ali und Kinder

Ali und seine Familie sind vor den Bomben in Aleppo geflüchtet und in der Türkei gestrandet. Wir konnten in der Türkei für eine Unterkunft sorgen und die Familie mit Lebensmitteln und Kleidern unterstützen. Nach einiger Zeit der Erholung hat sich die Familie auf eigene Faust auf den Weg nach Griechenland gemacht.  Dort wurden sie von uns in Empfang genommen und in den allerletzten Bus gesetzt, der es noch über die Grenze nach Mazedonien geschafft hat. Inzwischen lebt die Familie in der Nähe von Darmstadt und wir versuchen sie bei der Wohnungssuche zu unterstützen. Wie alle anderen Familien, die wir kennengelernt haben, sind uns auch Ali, seine Frau und die Kinder ans Herz gewachsen.


+++ Verbandzeug und Inkubatoren +++

Inkubator auf Trageliege

Nach einigen Bemühungen und Terminen mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, gehen jetzt unsere 15 Paletten Verbandsmaterial nach Irak und Teile davon auch nach Rumänien in ein Spital. Die zwei Inkubatoren auf Trageliegen konnten wir in Frankfurt einsammeln, sie werden dringend im Irak benötigt. Wir sind bemüht 2000 Betten und Matratzen, also 9 Lkw Ladungen in Dresden zwischenzulagern. Dank Flüchtlingshilfe Balkanroute konnten wir 3 Ladungen bereits in Chemnitz unterbringen. Romina ist bemüht, uns zu helfen die restlichen 6 Ladungen in Dresden unterzubringen. Und außerdem ein herzliches DANKESCHÖN für die Vermittlung an HeimatSterne und Torben Trulsen.